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Ich musste heute auf einem Linux-System ohne grafische Oberfläche eine Konfigurationsdatei anpassen. Hierbei sollte der alte Servername an vielen Stellen gegen den neuen Hostname ausgetauscht werden. Natürlich kann man die einzelnen Fundstellen von Hand editieren, aber im “Vi” gibt es einen schönen Ausdruck, mit dem ein String gesucht und ersetzt werden kann.

Wer “Vi” nicht kennt, es handelt sich hierbei um einen Editor (der über extrem viele Shortcuts und Anpassungsmöglichkeiten verfügt), der auf jedem Linux-/Unix-System zu finden ist. Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig, ermöglicht aber nach etwas Einarbeitungszeit extrem schnelles Editieren und Coden.

Nun aber zum “Suchen und Ersetzen” mit vi:

Möchte man alle Fundstellen gegen einen neuen String austauschen, so bringt folgendes Kommando das gewünschte Ergebnis:

:%s/string_alt/string_neu /g

Möchte man nur eine Zeichenkette austauschen, so lässt man einfach das “/g” weg.

Da hierbei reguläre Ausdrücke verwendet werden, ist es wichtig vor speziellen Zeichen, wie z.B. einem Punkt, den so genannten Escapecharacter einzufügen. Hierbei handelt es sich um einen Backslash “\”. Statt . würde man also \. eingeben.

Wichtig !!!
Seid vorsichtig mit Befehlen im Terminal, ausgeführte Befehle können euer System dauerhaft schädigen und zu Datenverlusten führen. Also verschafft euch zuerst das notwendige Wissen und verwendet erst dann das Terminal. Ich hafte nicht für Schäden, die durch die Anwendung meiner Howtos entstehen.

Wichtig !!!

Seid vorsichtig mit Befehlen im Terminal, ausgeführte Befehle können euer System dauerhaft schädigen und zu Datenverlusten führen. Also verschafft euch zuerst das notwendige Wissen und verwendet erst dann das Terminal. Ich hafte nicht für Schäden, die durch die Anwendung meiner Howtos entstehen.

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Ich bin heute auf ein geniales Tool gestoßen, um Ubuntu (oder eine andere Linux-Distro) per USB-Stick zu installieren. Das eignet sich natürlich besonders für Geräte ohne DVD-Laufwerk, wie z.B. die aktuellen Netbooks, oder eben für mein kleines Thinkpad X61s. Das Tool von dem ich hier schreibe nennt sich UNetbootin, ist Open Source und kann von sourceforge.net in einer Windows- und einer Linux-Version geladen werden. Ich habe mich für die Windows-Variante entschieden. Nach dem Herunterladen und Entpacken des Programms kann es auch direkt ohne Installation gestartet werden.

unetbootin_01.jpg

Als erstes wählt man die zu installierende Linux-Variante aus, in meinem Fall Ubuntu. Anschließend wählt man das zugehörige ISO-Image aus, das man von der jeweiligen Distributions-Homepage geladen hat. Als Typ kommt bei mir nur USB Drive in Frage und an dieser Stelle sollte man überprüfen, dass das angezeigte Laufwerk auch zu dem USB-Stick passt, denn dieser verliert bei einem Klick auf “OK” jegliche Daten und das Tool kopiert die notwendigen Installationsdaten auf den Stick und macht ihn bootfähig.

unetbootin_02.png

unetbootin_03.png

Nach der Installation kann man zwischen einem Neustart wählen, wenn das Linux auf dem aktuellen System aufgespielt werden soll, oder man beendet den Assistenten und nutzt den USB-Stick an jedem beliebigen Gerät, das von USB booten kann. Denkt daran, dass Ihr im BIOS das Booten von USB aktiviert!

Wenn ihr von dem USB-Stick hochfahrt, startet bei Ubuntu ein Live-Modus und ihr könnt zuerst mal Ubuntu etwas testen, oder ihr klickt auf dem Desktop auf Installieren. So einfach war es echt noch nie, ein Linux per USB-Stick zu nutzen. Also probiert es ruhig mal aus.

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